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In zwei schmerzhaften Stichen zur Ekstase

Gehorsam BDSM Piercing
Zeitgeber-Symbol 26. Aug, 2025
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In zwei schmerzhaften Stichen zur Ekstase, Artikelbild

„So viel zu deinem Masochismus!“ Carlos sanftes Schmunzeln brachte Gerdas Mundwinkel zum Zucken. Aber was hatte sie erwartet? Carlo kannte sie als devot und als Fan von Lustschmerzen, und es leuchtete ihm nicht ein, warum sie sich in diesem Punkt so zierte. „Ich verstehe dich nicht. Einerseits möchtest du unbedingt gepiercte Nippel haben, andererseits hast du Angst. Einerseits liebst du es, wenn’s wehtut, aber bei dieser Sache kneifst du!“ Gerdas Gesicht war gerötet. Nervös strich sie sich eine Strähne aus der Stirn und wusste nicht, wohin sie schauen sollte. Ja, das war tatsächlich ein echter Knackpunkt in puncto Gehorsam …

 

Erfahrene Hände und ein Hauch mehr Dominanz 


Carlo seufzte. Jetzt war er schon so lange mit Gerda zusammen, doch bei einigen Dingen durchschaute er sie weiterhin nicht. Er liebte sie und war gern der Sadist, der ihre masochistischen Gelüste befriedigte. Doch er war einfach nicht so dominant, um sie jetzt zu ihrem Glück zu zwingen. Wäre Mick an seiner Stelle, gäbe es nun wahrscheinlich keine Widerrede: Es würde nur Augenblicke dauern, bis Gerdas Nippel durchstochen wären … Vielleicht war genau das sogar der richtige Gedanke? Er beschloss, den Freund noch an diesem Tag anzurufen. Sie hatten ohnehin viel zu lange nicht miteinander gesprochen. 

„Ich werde dich verleihen, schon morgen!“ Carlos Eröffnung des Abendessens überraschte Gerda und versetzte sie in eine gewisse innerliche Aufregung. Dennoch brachte sie es fertig, ihr Brötchen äußerlich ungerührt mit Kräuterbutter zu bestreichen, bevor sie Carlo anblickte. Sie nickte. „Ich freue mich, dass du morgen meinen Freund Mick kennenlernen wirst, der im Gegensatz zu mir mehr Wert auf Disziplin legt. Und wer weiß, vielleicht wirst du hinterher positiv von dir selbst überrascht sein.“ 

Mick bewohnte ein einsames Haus zwischen Waldrand und See. Ein Haus, das so ruhig und abgelegen wirkte, als hätte es auf genau diesen Moment gewartet. Gerda war zuvor noch nie dort und auch Carlo hätte sich ohne Navigationsgerät hoffnungslos verfahren. Während er das Auto auf die Hofeinfahrt zusteuerte, gab er Gerda die letzten Instruktionen. 

„Bitte sprich nur, wenn du etwas gefragt wirst. Ansonsten tust du, was Mick von dir verlangt. Und keine Sorge, er kennt dein Safeword, deine Grenzen und deine Tabus! Er wird nichts tun, was nicht mit mir besprochen und vereinbart ist.“ 

Gerda nickte stumm und formte mit ihren Lippen ein lautloses Danke. Neben dem Baum stand bereits ein in Leder gekleideter Mann mit schwarzen, langen Haaren. „Das muss Mick sein“, dachte sie bei sich. Dann beobachtete sie, wie Carlo ausstieg und den anderen Mann mit einer freundschaftlichen Umarmung begrüßte. 


Das kommunikative Präludium bei Mick 


Nach einem kurzen Dialog bewegten sich die Männer auf die Beifahrertür zu. Mick öffnete sie und meinte dann zu seinem Freund: „Das ist also Gerda, von der du berichtet hast. Sehr angenehm!“ Er schenkte ihr ein offenes, ehrliches Lächeln und erkannte gleichzeitig direkt, dass sie keinen BH unter ihrer weißen Bluse trug. Dafür brauchte es nicht einmal eine Versicherung durch seine Hände. Und auch, dass sie unter ihrem Minirock ebenfalls keine Dessous trug, wusste er genau. Es war also genug, ihr die Hand zum Aussteigen zu reichen … 

Und weil Mick von Carlo wusste, dass sie ein sehr höflicher Mensch war, war er sich sicher, dass sie sich eigentlich bedanken würde. Aber Gerda hatte ihre Hausaufgaben in puncto Gehorsam bereits gemacht und nickte nur freundlich. „Nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine charmante Lady“, merkte Mick in Richtung Carlo an, der Gerda nach dem Aussteigen einen zärtlichen Kuss auf die Stirn hauchte und zusammen mit Mick eine einladende Handbewegung Richtung Haus machte. 

Auf den hohen Absätzen fiel es Gerda nicht leicht, über das Kopfsteinpflaster ins Haus zu gehen. Ihr Herz klopfte wie wild – sie hatte keine Ahnung, was nun geschehen würde. Gleich hinter dem Eingang stand ein runder, hoher Partytisch aus Holz, auf dem Mick ein paar kalte Getränke bereitgestellt hatte. Galant bot er Gerda ein Glas Fruchtsaftschorle an, er und Carlo griffen zu alkoholfreiem Wein. „Wenn ihr soweit seid, gehen wir gerne nach nebenan!“, beendete er nach wenigen Minuten den freundlichen Empfang. 

Der Nebenraum entpuppte sich als perfekt ausgestattetes BDSM-Studio, mit Mobiliar, das Gerda von Clubbesuchen kannte. Doch ein Möbelstück fiel ihr besonders auf – eines, das sie bislang noch nie live gesehen hatte. Ihr Puls beschleunigte sich, die Pupillen weiteten sich, als sie das an einem Ständerwerk befestigte Andreaskreuz mit schwarz-rotem Leder entdeckte. Zusätzlich zu den üblichen Fesseln für Hand- und Fußgelenke erkannte sie ein an einem kleinen Querbalken befestigtes Halsband. Alle Riemen bestanden aus stabilem Leder. 

„Der Begriff CMNF sagt dir etwas?“, 

hörte sie Micks Stimme von offenbar weither fragen. 

 

Gehorsam und wo er zu finden ist

 
Fast hätte sie verträumt durch den zweiten Top hindurchgeschaut, erkannte aber an Carlos Blitzen in den Augen, dass offenbar eine Antwort ihrerseits gefragt war. Wieder musste sie sich in Sekundenschnelle daran erinnern, nicht laut zu antworten, sondern nur zu nicken. Doch das gelang ihr sofort. Bewundernswert, welchen Gehorsam Micks ruhige, freundliche Präsenz in ihr zum Vorschein brachte. „Dürfen wir dann um deine Kleidung bitten?“ Gerda kannte diese Situation an sich bereits. Doch dieses Mal erfüllte sie das langsame, sorgfältige Fallen ihrer Kleidung noch wesentlich mehr mit prickelnder Erregung, als es sonst der Fall war.

Und schon dauerte es keine Minute, bis Mick und Carlo sie nicht nur zum Andreaskreuz geführt, sondern sie dort auch splitternackt fixiert hatten. Mick bedeutete Carlo mit einer weiteren freundlichen Handbewegung, auf einem nahestehenden Ledersessel Platz zu nehmen, und strich Gerda anschließend mit einer feinen, fast zärtlichen Handbewegung entlang der Schläfe über die Wange, den Mund und das Kinn. Seine Finger hinterließen ein fast schon elektrisierendes Kribbeln in ihrem Gesicht, das sich in Sekundenschnelle über ihren gesamten Körper hinzog. Immer fester werdende Brustwarzen und eine erste Vorstufe vom Nipplegasm inklusive. 

„Ah, ich sehe schon … und wie schön, denn genau deswegen bist du hier!“
 
Natürlich waren Mick die körperlichen Reaktionen der Sub seines Freundes nicht entgangen und ihre kleinen, festen Nippel waren eine absolute Augenweide. Ein gut gemachtes und sorgsam gepflegtes Piercing würde sie definitiv zieren und den Raum für zusätzliche Breast-Play-Spielarten bieten. Er nickte Carlo zu. „Du hattest recht, es ist alles nur eine Frage der richtigen Technik und Taktik.“ Gerda riss verblüfft die Augen auf. Was hatten die zwei wohl hinter ihrem Rücken besprochen? Verflixt, was würde jetzt … Aber bevor sie ihrem Gedanken weiter nachgehen konnte, riss ihr Gastgeber sie aus ihren Gedanken.
 
„Du wirst jetzt etwas tun, was du bei mir bisher nicht getan hast – nämlich reden. Und einen Termin vereinbaren, zu dem wir dich begleiten werden. Wir werden dir bei der Vereinbarung zuhören und sie durch Nicken bestätigen.“ 

Und schon tippte er in sein Smartphone eine Telefonnummer ein, stellte die Mithörfunktion ein und hielt es ihr an ihr rechtes Ohr. „Piercingstudio xyz, was kann ich für Sie tun?“ Gerda stockte der Atem … Tatsächlich, es ging um ihre Markierung … Jetzt musste sie zeigen, was sie drauf hatte!


zu Teil 2
 

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