„So, an den anderen gepiercten Nippel auch noch eine Klammer …“ Dass Olga vor Lustschmerz aufschrie, hatte Steven natürlich beabsichtigt. Und er achtete nicht nur auf die geilen, umstehenden Kerle, sondern hatte auch den Livestream voll im Blick. „Okay“, befand er sichtlich zufrieden. „Brust oder Kehle? Oder beides? Wer will das Fickstück als nächstes benutzen?“ Da Olga zwar gefesselt war, aber keine Augenbinde trug, konnte sie die steifen Schwänze der Männer gut in Augenschein nehmen. Wie gerne hätte sie sich jetzt von dieser Gruppe die Pussy und die Arschfotze stopfen lassen. Doch in dieser Livesexshow war Steven der Regisseur …
Stan
„Die Kollegin macht gerade Mittag. Vielleicht willst du solange warten? Oder dich in einer anderen Abteilung umschauen?“ Rebecca schluckte und bemühte sich, den attraktiven Verkäufer nicht zu sichtbar mit Blicken auszuziehen. Sie schüttelte energischer den Kopf, als sie es eigentlich wollte. „Ich habe noch einen wichtigen Termin. Außerdem läuft mein Parkschein bald ab!“ Der junge Mann nickte verständnisvoll. „Und du findest dich nicht allein bei den Dessous zurecht?“ Rebecca schüttelte abermals den Kopf.
Stan
„Auf die Fetischmesse?“ Jerome blickte Melli skeptisch an. „Bei aller Lust auf Fetisch-Sex, aber magst du es wirklich so öffentlich?“ Melli grinste. „Es sagt ja niemand, dass wir es vor Publikum unbedingt krachen lassen müssen. Und wenn du willst, kannst du auch ganz in Zivil mitkommen.“ Natürlich dauerte es nicht lange, bis Melli ihrem Freund den Messebesuch abgerungen hatte. Für sie war es eine perfekte Gelegenheit, mal wieder in Latex frivol ausgehen zu können. Dass Jerome sich im Hinblick auf das Outfit lieber für Jeans und Hemd entschied, war zwar schade – aber sie konnte es gut in Kauf nehmen.
Stan
„Verdammt, ich hätte wirklich einen anderen Weg wählen sollen!“ Plötzlich riss ihn eine glockenhelle Stimme aus seinen Gedanken: „Oh Island in the Sun …“ Aus welcher Richtung kam der Gesang? Vielleicht würde ihm die Unbekannte die Strecke zurück in den Ort weisen … Schon stand er an der vordersten Kante der Steilküste. Fast wäre er hinabgestürzt, denn auf den Felsen in der Brandung räkelte sich eine wunderschöne, junge Frau. Und zwar splitterfasernackt und allein!
Stan
„Jetzt eine Portion Erdbeeren mit Sahne!“ Bereits bei dem Gedanken an sein Lieblingsdessert lief Pit das Wasser im Mund zusammen. Er stellte das Gebläse der Klimaanlage etwas größer und warf einen Blick auf die Anzeige des Navigationssystems. „Nur noch drei Kilometer bis zum Kunden. Und noch fast zwei Stunden Zeit“, murmelte er nachdenklich, während wieder das Obst vor seinem inneren Auge erschien. Gleichzeitig verabschiedete er sich wieder von seinem Wunschtraum: Wer sollte ihm in dieser dörflichen Gegend einen Erdbeerbecher anbieten? Vielleicht würde er sich am Abend im Hotel wieder daran erinnern, da gab es ein kleines Café in der Nachbarschaft.
Stan