BDSM ist nicht zwingend mit einem bestimmten Kleidungsstil für Fetisch und Bondage verbunden. Theoretisch ist es auch möglich, die besonderen Formen der Erotik in Sneakers, Jeans und T-Shirt zu erkunden. Für viele Menschen ist das passende BDSM- beziehungsweise Fetisch-Outfit allerdings ein maßgeblicher Bestandteil der eigenen Lust und sexuellen Verführung. Insbesondere Materialien wie Lack, Leder und Latex (in der Fetisch-Szene gerne als LLL abgekürzt) spielen oft eine wesentliche Rolle bei der Verführung und dem intensiven BDSM-Erlebnis. Neben der außergewöhnlichen Optik sind dies auch andere Sinneseindrücke wie der charakteristische Geruch und das spezielle Tragegefühl dieser und auch anderweitiger Fetischkleidung.
Frivolität kann vieles sein: ein besonders kurzer Rock, ein tief ausgeschnittenes Kleid, Dessous unter der Alltagskleidung oder einfach ein Auftreten, das ein bisschen mehr mit den eigenen Reizen spielt. Gerade beim Ausgehen darf es schließlich gern etwas gewagter zugehen. Aber wo liegt der Unterschied zwischen sexy, freizügig, kinky und frivol? Beim frivolen Ausgehen stehen nicht zwingend Sex oder ein bestimmter Fetisch im Fokus. Vielmehr kann es darum gehen, mit Kleidung, Auftreten und ein wenig Koketterie bewusst Blicke auf sich zu ziehen oder einfach Spaß an der eigenen Wirkung zu haben.
Stan
Die „Rosa Wiesn“ (auch „Pink Oktoberfest“) ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von queeren Events während des Münchner Oktoberfests. Sie existiert seit über 40 Jahren und ist heute ein international bekanntes Highlight für die LGBTIQ+-Community. Das Herzstück ist der legendäre „Gay Sunday“ im Bräurosl-Festzelt, aber das Programm umfasst mittlerweile viele weitere Veranstaltungen und Treffpunkte.
Stan
„Geh‘, Zenzi, bring‘ mir noch a Bier!“ Melanie lächelte den jungen Mann spöttisch an, während sie die leeren Maßkrüge vom Nachbartisch abräumte. Dann schüttelte sie energisch den Kopf. „Erstens heiße ich nicht Zenzi, zweitens klingt dein Preiß’n-Bayrisch einfach fürchterlich!“ Noch während sie sprach, ging sie ein paar Schritte auf den jungen, blonden, sportlichen Mann zu. Tatsächlich war er genau ihr Typ. „Okay, versuchen wir es noch einmal?“ Sie stand vor ihm und lächelte ihn auffordernd an. „Bist du so lieb, und bringst mir noch ein Bier?“
Stan