Engel, Teufel – oder beides? Bottoms im BDSM können ganz unterschiedlich auftreten, von hingebungsvollen Servants bis zu renitenten Brats sind alle dabei. Eine feste Vorstellung davon, wie submissiv ein Bottom sein muss, gibt es deshalb nicht. Schließlich ist BDSM keine „schwarz-rote Bibel“, in der für jede Rolle ein bestimmtes Verhalten vorgeschrieben wird. Auch Tops haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was sie an einem Bottom schätzen – manche mögen viel Hingabe und klare Unterordnung, andere freuen sich über Eigeninitiative, Widerworte oder spielerische Gegenwehr. Und egal, ob klassische Subs, Brats, Pets, Littles oder Rope-Bottoms – letztlich kommt es darauf an, dass die individuellen Grenzen, Erwartungen und erotischen Vorlieben zueinander passen. Einvernehmlichkeit natürlich immer vorausgesetzt.
Die Bezeichnung „Dreilochstute“ stammt aus der BDSM- und Fetischsprache und beschreibt eine sexuell devote Frau, die für gleichzeitigen Oral-, Vaginal- und Analverkehr zur Verfügung steht. Der Begriff wird primär in Pornografie, Dirty Talk und erotischen Rollenspielen verwendet und ist bewusst provokant sowie abwertend konnotiert. Als sprachliches Pendant existiert die „Zweilochstute“, die sich auf Personen bezieht, die nur zwei Formen der Penetration einbeziehen. Beide Begriffe sind Teil einer sexualisierten Ausdrucksweise, die stark von Dominanz, Submission und tabubrechenden Fantasien geprägt ist und insbesondere in bestimmten Subkulturen verbreitet Anwendung findet.
Stan
„Bis zum Anschlag!“ Lenas Augen weiteten sich, als sie mit ihrem Top Jonas im Pornokino saß und sich einen BDSM Porn anschaute. Einen, in dem eine eher klein und zierlich gebaute Schauspielerin mit verbundenen Augen in einen Pranger eingespannt war und schnell und hart von hinten von einem Big-Dick-Besitzer gefickt wurde. Diese quiekte leise auf, aber ihr Quieken verwandelte sich binnen Sekundenbruchteilen in ein stöhnendes Gurgeln, als ihr jemand von vorne noch einen Big Black Cock in die Kehle schob. Und nicht nur das, der „Herr“ der Darstellerin schaute aufmerksam zu und wichste sich seine ebenfalls bereite, ansehnliche Latte …
Majo
Bei BDSM-Sessions zwischen Degrader und Degradee steht die gezielte Inszenierung von Macht, Scham und Unterwerfung im Zentrum. Es handelt sich um eine besondere Form der erotischen Interaktion, bei der psychologische Elemente wie Kontrolle, Bloßstellung und verbale oder körperliche Erniedrigung gezielt eingesetzt werden. Der Degrader nimmt dabei die aktiv-dominante Rolle ein, führt und lenkt das Geschehen mit sicherer Hand. Der Degradee hingegen findet Lust darin, sich in diese Dynamik hineinzugeben und sich in einem vorher vereinbarten Rahmen herabsetzen zu lassen. Für viele ist genau dieses Spannungsfeld der besondere Reiz an solchen Sessions.
Majo