Kinky Masturbation - wer Lust auf eine Mischung aus Selbstbefriedigung, Fetischspiel und/oder BDSM-Kink hat, ist hier genau richtig! Denn bei ihr lassen sich Lust, Kontrolle und erotische Fantasien beim Solo-Sex ganz neu kombinieren. Besonders beliebt sind dabei Spielarten wie Bondage, Edging, Keuschhaltung, Lustschmerz oder die Verwendung von analen oder vaginalen Sextoys. Aber auch Orgasmuskontrolle, Tease-and-Denial oder sensorische Spiele bringen zweifelsfrei ihren Reiz mit. Wenn man weiß, wie man das entsprechende Zubehör richtig nutzt, darf man sich auf sexy Kreativität im Alltag freuen. Schließlich versüßen einem auch Sexgeschichten, Fetisch-Pornos und speziell dafür gemachtes BDSM-Zubehör die kinky Masturbation noch zusätzlich. Und wenn’s richtig scharf werden soll, ist ja auch vielleicht die eine oder andere Camsex-Variante eine spannende Option dabei. Aber darüber reden wir später noch genauer …
Was bedeutet „Kinky Masturbation“ und wie unterscheidet sie sich von klassischer Selbstbefriedigung?
Selbstbefriedigung ist nicht nur scharf, sie ist auch gut für den Körper und die Psyche.
Was hinlänglich bekannt ist und bereits von einer ganzen Reihe an Sexualwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern
bestätigt wurde. Und solange man niemanden damit belästigt oder für sich selbst das Maß des Gesunden überschreitet: Warum sollte man sich nicht den einen oder anderen
Handjob oder eine Runde mit dem persönlichen Lieblingssextoy gönnen?
Gelegenheiten lassen sich bestimmt genug finden und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja auch einmal ein heißes Spiel zu zweit (oder mit noch mehr Personen)? Wer bei der Selbstbefriedigung aber lieber für sich allein bleiben möchte, hat selbstverständlich jedes Recht dazu. Zumal jeder bestimmte
Momente und Erlebnisse kennt, die so intim sind, dass man sie nicht ohne Weiteres mit jemand anderem teilen will.
Oder es handelt sich um einen Kink, mit dem man sich erst einmal für sich selbst befassen will. Denn vielleicht findet man ihn in der Realität doch, wider Erwarten, gar nicht so scharf wie im
Porno-Katalog? Alles verständlich, alles easy.
Welche Rolle spielen Fetisch, BDSM und sexuelle Fantasien bei der Solo-Sexualität?
Gerade, wenn es um Materialfetische oder ähnliche Vorlieben (man denke etwa ans
Looning) geht, kann man eine ganze Menge für sich selbst tun.
Schwieriger wird es dagegen bei einigen BDSM-Komponenten, die auf eine mehr oder weniger direkte Interaktion zweier oder mehr Beteiligter abzielen.
Immerhin ist es gar nicht so einfach bis ziemlich unmöglich, sich selbst mit einem Machtgefälle zu umgeben und gleichzeitig den dominanten, sadistischen, submissiven und/oder masochistischen Part auszufüllen. Was jedoch nicht bedeutet, dass man deswegen alle
Ansätze bei der Selbstbefriedigung knicken müsste.
Welche Kinks lassen sich beim Masturbieren allein ausleben?
Speziell in puncto
| Keuschhaltung |
vaginales und/oder
anales (Dehn-) Training |
Wachsspiele |
Selbstfesselungen |
| Sextoys mit Strom |
Sinnesentzug |
Figging |
oder schmerzhaftes Zubehör wie Nippelklemmen |
kann man einiges erleben. Jeweilige Grundvoraussetzung ist allerdings, dass
- man sich nicht selbst überfordert,
- seinen Körper und dessen Reaktionen genau einschätzen kann,
- darauf achtet, dass das Zubehör in einem einwandfreien technischen und hygienischen Zustand ist
- und sicherstellt, dass man sich selbst im Notfall auch allein noch helfen kann.
Dann jedoch hat man die Chance, einiges über sich selbst, seinen Körper und das, was einen (nicht) kickt, zu erfahren. Das dürfte insbesondere im Hinblick auf die mit der Keuschhaltung verbundene selbstauferlegte
Disziplin interessant sein.
Hat man alternativ Lust auf den überraschenden Moment? Und ist man bereit, sich den Folgen des Zufalls zu stellen? Dann kann man freilich auch Lose ziehen oder die Würfel entscheiden lassen, was für eine Selbstbefriedigungsvariante man als Nächstes erleben oder wie lange man auf einen Orgasmus verzichten wird. Stichwort
Tease and Denial …
Ich steh‘ drauf – und zu mir!
„Muss ich meine Selbstbefriedigung jetzt auf Teufel komm’ raus verändern, nur weil jemand irgendwo irgendeine kinky Idee hatte?“
Ganz bestimmt nicht. Wer mit seinem (Solo-) Sexleben in der aktuellen Form glücklich ist, muss sich nicht für andere verbiegen, keine Frage. Trotzdem kann es Spaß machen (und im wahrsten Sinne des Wortes befriedigend sein), wenn man sich
einen Blick über den Tellerrand hinaus gönnt.
Immerhin kann man bei der Masturbation wunderbar ungestört und ohne Druck von außen herausfinden, ob man ein bestimmtes Gefühl als Must-have, ganz ordentlich oder als Werk des Teufels einordnet. Was in der möglichen Kommunikation mit potenziellen Sexpartnerinnen und/oder -partnern garantiert nicht von Nachteil ist.
Und bis dahin hat man sich selbst einen Gefallen getan, indem man sich gekonnt die oder der Nächste war.
Sexy Selbstliebe ist ja schließlich auch Liebe, oder?
Wie kann Camsex die Kinky Masturbation positiv beeinflussen?
Kinky Masturbation und Camsex lassen sich auf reizvolle Weise miteinander verbinden, weil der Sexcamchat Lust, Kontrolle und sexuelle Fantasie miteinander kombiniert. Während die Selbstbefriedigung allein vor allem der eigenen Wahrnehmung und Erkundung dient, kann beim Camsex ein anderer Part durch Anweisungen, Rollenspiele oder die gemeinsame Inszenierung Einfluss auf das Geschehen nehmen.
Gerade im BDSM-Kontext eröffnet diese Verbindung interessante Möglichkeiten. Ein dominanter und/oder sadistischer Part kann die Szene über konkrete Anweisungen lenken, während der submissive und/oder masochistische Part diese umsetzt. Auch fernsteuerbare
BDSM-Sextoys können dabei einbezogen werden.
Der besondere Reiz liegt in der Mischung aus Nähe und Distanz: Der Camsex ermöglicht intensive Kommunikation und visuelle Kontrolle, ohne dass die Beteiligten am selben Ort sein müssen.
Das gilt insbesondere für Cam 2 Cam. Die fehlende physische Berührung verlagert den Schwerpunkt auf Kommunikation, Körpersprache und gegenseitige Kontrolle. Gleichzeitig kann die digitale Distanz den Einstieg in neue Kinks erleichtern. Erste Erfahrungen mit
passivem Analsex für Männer lassen sich beispielsweise mit einem geeigneten Sexspielzeug und klaren Absprachen zunächst in einem geschützten Rahmen erkunden.
Wer bereits weiß, welche Vorlieben interessant sind, kann gezielt nach
Fetisch-Camsex, BDSM-Camshows oder speziellen Rollenspielen suchen.
Begriffe wie
| kinky cam show |
fetish cam |
BDSM cam |
| cam domination |
edging |
chastity |
| SPH |
foot fetish |
latex / leather |
oder petplay können dabei als Suchbegriffe dienen. Aber auch
Roleplay-Cams und
JOI passen besonders gut zum Konzept der angeleiteten Selbstbefriedigung.
Wer sich dagegen erst einmal inspirieren lassen möchte, findet im Bereich BDSM-Camsex weitere Anregungen für die Verbindung von Selbstbefriedigung, Fetisch und digitalem Machtspiel.
Außerdem kann man sein Glück bei konkreten Cam-Plattformen wie
probieren. Und nicht zuletzt kann auch der Suchbegriff „
verdorben“ im Zusammenhang mit dem kinky Masturbation-Camsex-Chat zu ganz interessanten Ergebnissen führen …
Unser Tipp dafür: Wenn ihr tiefer in die Verbindung von kinky Masturbation und Camsex einsteigen möchtet, findet ihr in unserem ausführlichen Beitrag Kinky Masturbation beim Camsex weitere Informationen zu Spielarten, Plattformen und Möglichkeiten.
Und welche Rolle spielen Pornos, erotische Geschichten und Fetisch-Content?
Pornos und erotische Geschichten können bei kinky Masturbation als Inspiration dienen, wenn bestimmte Fantasien zunächst allein erkundet werden sollen.
Speziell
BDSM, Fetische, Rollenspiele oder spezielle Vorlieben lassen sich in pornografischen und literarischen Darstellungen in vielen unterschiedlichen Varianten entdecken. So kann ein Kink zunächst als Fantasie interessant sein, bevor sich zeigt, ob er auch bei der eigenen Selbstbefriedigung reizvoll ist.
Auch die Suchgewohnheiten spiegeln diese Vielfalt wider. Neben allgemeinen Begriffen wie Masturbation, Kink, kinky, fetish und BDSM finden sich spezifischere Suchanfragen rund um
Hinzu kommen Suchbegriffe, die bestimmte Körpertypen, Altersgruppen, Rollen oder Fantasien beschreiben. Pornoseiten und Amateurplattformen bündeln solche Inhalte in zahlreichen Kategorien und machen dadurch auch weniger bekannte Kinks leichter auffindbar.
Und gerade die Amateur-Pornografie kann dabei einen besonderen Reiz entwickeln: Die Darstellungen wirken häufig persönlicher und weniger stark inszeniert als professionelle Produktionen.
Ähnlich funktioniert erotische Literatur. In Sexgeschichten und speziell in BDSM- oder Fetischgeschichten steht weniger die visuelle Darstellung als die Fantasie im Mittelpunkt.
Eine
XXX‑Story kann deshalb andere Impulse setzen als ein Pornovideo: Gedanken, Atmosphäre, Rollenverteilung und die eigene Vorstellungskraft bekommen mehr Raum. Auch bei Masturbationsgeschichten lassen sich dadurch Szenarien entdecken, die vielleicht zunächst nur als Fantasie interessant erscheinen.
Also, keine Frage, dass
Kink in Deutschland groß im Kommen ist, im wahrsten Sinne des Wortes. Und das bringt uns auf eine Frage ....
Selbstbefriedigung, Fantasie und sexuelle kinky Selbstentdeckung: Was sind eure Erfahrungen, Vorlieben und Ideen?
Teilt eure Tipps und Tricks in den Kommentaren und lasst uns an euren erotischen Präferenzen wie
BDSM-Camsex und Co. teilhaben!