Der Herbst kommt, die Tage werden wieder kühler … und die Vögel zwitschern es von den Bäumen: Es ist wieder Dessous-Test-Zeit. Im Sommer wollte ich (Majo) ja am liebsten ohne alles sein und mich idealerweise einfach nur in eine Kühltruhe legen und nicht gestört werden. Doch diese Episode war eben doch endlich und jetzt mag ich es, wenn etwas meine Beine bedeckt. Knallemäßig zu wärmen braucht es noch nicht, heiß darf es trotzdem sein. Und siehe da? Was für einen Vorschlag schicken mir die Sexgötter, den ich nicht ablehnen will? – Den Penthouse ‚Hottie‘ Bodystocking … Also, Pandora wartet schon auf ihr nächstes Unboxing-Lingerie-Erlebnis!
Kaum entdeckt, schon bestellt
Ja, es gibt ja immer diese Diskussion darüber, wie man mit etwas mehr Körperfülle eigentlich formulierungstechnisch umgeht. Und natürlich könnte ich bei Konfektionsgröße 42/44 und Körbchengröße 80 G/H behaupten, dass ich eine Frau von Format bin.
Auf jeden Fall sind bei mir schon ziemlich eindeutig
Curvy-Size-Dessous angesagt. Deshalb bin ich beim Online-Shopping von Lingerie – gerade bei BHs – auch immer ein Fan von detaillierten Größentabellen mit ganz konkreten Zahlen.
Bei Bodystockings und Catsuits tun es in der Regel jedoch die normalen Buchstabengrößen. Und ich habe Schwein: Der Penthouse 'Hottie' ist bei
EIS in Größe XL verfügbar. Die sollte doch eigentlich passen. Zwei, drei Klicks – und schon freue ich mich auf das, was in den nächsten Tagen in meinem Briefkasten landen wird.
Unboxing, erster Eindruck und Anprobe
Tandaradey, drei Tage später wartet er schon auf mich – der
sexy Bodystocking mit integrierten Strapsstrümpfen, einem wunderbaren Riemenpart über die Schultern, freier oberer Rückenmitte und Spitze an Brüsten, Bauch, unterem Rücken sowie an den Oberschenkel-Abschlüssen.
Genau wie der Penthouse TOP-NOTCH Bodystocking kommt er in einem schlichten, aber hochwertigen Karton und ist noch einmal separat eingepackt. An dieser Stelle also wieder einmal volle Punktzahl für den Versand: nicht aufwendiger als nötig, aber absolut solide.
Ich nehme ihn aus der Packung und freue mich schon aufs Anprobieren. Dass es etwas knifflig wird, habe ich mir schon gedacht, und das kenne ich bereits von anderen Modellen, denn diese Dessous sind im wahrsten Sinne des Wortes „dehnbare Begriffe“. Speziell an den Beinen muss ich zuerst ein bisschen zupfen, bis alles richtig sitzt. Dafür passen die Strumpfabschnitte auch bei meinen etwas kräftigeren Oberschenkeln ziemlich gut, nichts quetscht oder schnürt ein.
Und auch meine
großen Brüste finden ihren Platz im Oberteil. Eine Nummer kleiner (also bei dem, was Gott mir schuf) hätte es in diesem Fall auch getan … oder wenn sie der Schwerkraft etwas mehr entgegenzusetzen hätten. Aber dafür kann die Lingerie nichts und beim Blick in den Spiegel stelle ich fest, dass sie mir ein gleichermaßen ehrliches wie attraktives Dekolleté zaubert. Gleiches gilt für die Bereiche Bauch und Hintern, die sie gekonnt in Szene setzt, überflüssige Kilos aber auch nicht vollkommen verschwinden lässt.
Somit halte ich fest: Es lohnt sich, mit dem vorhandenen Material zu arbeiten und zu sich zu stehen. Gern auch einmal in einer schicken Verpackung. Insofern ist bis hierher schon einmal dran, an der These, dass das ein Spitzen-Jahr wird.
Lasst die Hüllen (nicht) fallen – ein Praxistest der anderen Art
So, und wo ich ja jetzt dank der relativ blickdichten
Nylons, mit denen dieser wunderbare Bodystocking daherkommt, gerade an den Beinen fast schon ein wenig dezent gewandet bin, lasse ich es auf einen Praxisversuch der anderen Art ankommen:
Frivol ausgehen? Kann theoretisch jeder. Aber damit unter einem schlichten, knapp knielangen Herbstkleid bei der Verwandtschaft auflaufen – das ist einmal etwas anderes!
Eigentlich eine berechtigte Frage, wer oder was mich da geritten hat, denn ich bin in dieser Hinsicht eigentlich gar nicht so experimentell veranlagt. Stan hat auf jeden Fall seinen Spaß bei der Sache, denn mein Kleid ist so dick und blickdicht, dass es den Penthouse ‚Hottie‘ nicht verrät. Gut so, das würde ich ihm auch nicht raten, also dem Bodystocking.
Dafür fühlt sich das Material (92% Nylon; 8% Elasthan) sehr anschmiegsam an und es verrutscht auch nichts. Ich kann ganz bequem auf dem Sofa sitzen, zwei Tassen Kaffee trinken (und mir wünschen, dass es Tee wäre) und … ja, eigentlich denke ich irgendwann gar nicht mehr so viel darüber nach, dass ich jetzt BH-los bin.
Auffallen tut es jedenfalls nicht, denn wenngleich das Oberteil vom Bodystocking keine Stützfunktion übernimmt, sitzt doch alles recht gut. Außerdem bekomme ich ein Kompliment für meine schöne Strumpfhose. Nur gut, dass keine „Rock hochziehen“ skandiert hat. Aber das ist dann noch einmal
ein anderes Thema …
Mein Fazit und Tipp: Für wen eignet sich der Penthouse ‚Hottie‘?
Jo, also wenn man mich jetzt fragen würde, würde ich das Trageerlebnis wohl mit „Der macht eindeutig Lust auf mehr“ zusammenfassen. Ich habe ihn natürlich noch nicht in einer wirklich erotischen Situation ausprobiert. Im Vergleich zu echten Socken beim Sex hat er bei mir aber auch jetzt schon einen Stein im Brett, weil er einfach sehr attraktiv ist.
Besonders gut gefällt mir dabei, dass er sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch einfach auf eine gewisse Weise ehrlich ist: Der Penthouse ‚Hottie‘ Bodystocking betont die Figur, die man eben auch im realen Leben hat, verleiht ihr dabei aber eine elegant-charmante Note.
Und das auf eine Weise, die ein wenig verspielt, aber dennoch erwachsen-erotisch ist. Das muss man mögen. Für Fans von sehr flippiger Lingerie ist er vielleicht dann doch etwas zu 0815. Dafür trifft er genau meinen Geschmack und ich kann mir gut vorstellen, dass ich damit nicht allein bin. Sondern in guter Gesellschaft mit so manch anderer
Frau mit Format …
Und, Ladys and Gentleman – was ist mit euch?
- Habt ihr auch ein Faible für entsprechende Dessous-Varianten?
- Was ist eure Lieblingsgestaltung dabei – sowohl im Hinblick als auch die Materialien und die Muster?
- Und möchtet ihr bestimmte konkrete Modelle vorschlagen, die wir vielleicht auch einmal testen sollten, um uns darüber auszutauschen?
Gewährt uns doch einmal einen Blick in eure Wäscheschublade und versorgt uns mit euren Tipps, Ideen und Erfahrungen, am besten per Kommentar. Wir sind gespannt!