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Zeit fürs Bett: Der Zusammenhang zwischen Sex, Selbstbefriedigung und erholsamem Schlaf

Frivol / frivoles Ausgehen Masturbation / Selbstbefriedigung Orgasmus / sexueller Höhepunkt
Zeitgeber-Symbol 16. Apr, 2026
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Zeit fürs Bett: Der Zusammenhang zwischen Sex, Selbstbefriedigung und erholsamem Schlaf, Artikelbild
Das weit verbreitete Gerücht, dass Selbstbefriedigung oder Sex den Schlaf eher stören als fördern, hält sich hartnäckig. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Der australische Schlafforscher Michele Lastella hat gemeinsam mit seinem Team in mehreren Studien untersucht, wie sich sexuelle Aktivität und Orgasmus auf die Schlafqualität auswirken. Im Fokus standen dabei sowohl Selbstbefriedigung als auch Sex mit einer Partnerin oder einem Partner. Die Ergebnisse liefern spannende Einblicke in den Zusammenhang zwischen Sexualität, Hormonhaushalt und Schlafverhalten. Besonders interessant: Die Forschung zeigt Hinweise darauf, dass sexuelle Aktivität vor dem Schlafengehen nicht nur entspannend wirken kann, sondern unter bestimmten Bedingungen sogar zu einem tieferen und erholsameren Schlaf beiträgt.


Studie 1 (2017): Wie beeinflussen Sex und ein Orgasmus den Schlaf?


Ab in die Kiste – und das natürlich nur im Sinne der Forschung: 2017 luden Michele Lastella und weitere Forscherinnen und Forscher der Central Queensland University eine Reihe von 18- bis 70-jährigen Testpersonen ein. Die insgesamt 460 Frauen und Männer halfen dem Team bei der Beantwortung der Frage, inwiefern Selbstbefriedigung und Sex Auswirkungen auf das Schlafverhalten von Menschen haben. Es zeigte sich Folgendes:

  • Frauen, die per Selbstbefriedigung gekommen waren (50 % der weiblichen Testpersonen), schliefen nach eigenen Aussagen erholsamer und tiefer. Bei denen, die Sex mit einer Partnerin oder einem Partner gehabt hatten, waren es sogar noch mehr, nämlich 64 %. 

  • Ähnlich sah es bei den Männern aus. Hier gaben 61 %, die auf die eigene Hand oder ein Sexspielzeug zurückgegriffen hatten, ähnliche Eindrücke an. 

Bemerkenswert, das die Ergebnisse der Frauen und Männer so dicht beieinander liegen, könnte man nun sagen. Aber selbstverständlich gibt es bei der ganzen Sache auch einen Knackpunkt – den ‚Orgasm Gap‘. Dieser konnte in anderen Studien ermittelt werden. Er  deutet darauf hin, dass Männer beim Sex in der Regel öfter einen Orgasmus als Frauen erleben. 

Wie sich dieser Unterschied zugunsten der Frauen aushebeln lässt, weiß auch Michele Lastella zu seinem eigenen Bedauern nicht. Dennoch lohnt es sich in seinen Augen nicht, sich zu sehr auf den Höhepunkt zu konzentrieren und auf orgasmusfreien Sex zu verzichten. Denn auch so sei Geschlechtsverkehr für die Ausschüttung von Oxytocin und Prolaktin gut. Was ebenso für einen Stopp der Bildung von Cortisol gelte. 

Das Ergebnis? Ruhe in Frieden, einer umfangreicheren Entspannung sei Dank. Ebenfalls vorteilhaft: Im Rahmen einer US-amerikanischen Untersuchung erwies sich, dass ausgeschlafene Frauen abends noch mehr Lust auf Lust haben. Wenn das keine hilfreiche Erkenntnis ist? Aber apropos Erkenntnis: Das Team um Michele Lastella hatte immer noch einige Fragen auf Lager. Grund genug, eine weitere Studie starten zu lassen … 


Studie 2 (2019): Masturbation vs. Sex – Was bedeuten die Unterschiede für die Schlafqualität 


Warum ‚nur‘ 460 Probandinnen und Probanden befragen, wenn man auch 778 (442 Frauen und 336 Männer) Menschen befragen kann? Eben! Die zur anonymen Online-Befragung Eingeladenen waren im Alter von 20 bis 55 Jahren. Sie gaben den Schlafforscherinnen und -forschern Auskunft darüber, inwiefern die sexuelle Aktivität mit der Schlafqualität und -latenz verbunden war.

Ebenso war es für die Untersuchung wesentlich, ob sich mögliche geschlechtsspezifische Differenzen ausmachen ließen. Und auch das Thema „Macht es einen Unterschied, ob ich mich selbst befriedige oder Sex mit einer Partnerin / einem Partner habe?“ sollte Teil der Untersuchung sein. Was waren die Erkenntnisse?

  • Ob Selbstbefriedigung oder Sex – Frauen und Männer schlafen gleich gut, wenn sie vorher jeweils zum Höhepunkt gekommen waren. Offenbar scheint es also keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern zu geben. Zudem berichten die Probandinnen und Probanden davon, dass sie den Sex mit einer anderen Person als noch befriedigender als die Masturbation empfunden hätten. Das spiegelte sich allerdings im Ausmaß der Befriedigung in den Studienergebnissen nicht wider. Wobei gegen diese Wahrnehmung freilich nichts einzuwenden ist. 

  • Doch – und das ist jetzt das Interessante – wer einen Orgasmus erlebt, schläft besser und tiefer. Dementsprechend sieht es so aus, als würde ein Plus an Orgasmen der Förderung eines tiefen Schlafs durchaus zuträglich sein. 


Und was lernt man daraus?


Ein erfülltes Liebesleben stellt nicht den alles entscheidenden Faktor für einen tiefen und erholsamen Schlaf dar. Wer also kein Fan von Sex und Masturbation ist, braucht sich damit nicht zu quälen. Es gibt schließlich auch andere Optionen, um abzuschalten und sanft ins Land der Träume zu gelangen.
 
Die positive Nachricht für alle, die auf Sex in den Abend- und Nachtstunden stehen? Es spricht wirklich nichts gegen eine heiße Nummer, im Gegenteil.

Wie wild es dabei letztlich zugehen sollte, ist individuelle Geschmackssache. Der absolute Hochleistungssport braucht es laut einer kanadischen Studie von 2017 dabei jedoch nicht zu sein. Auch das Miteinander-Kuscheln, Sich-gegenseitig-Küssen und Erleben von Carezza-Sex, bei dem das Miteinander-im-Moment-Ankommen im Fokus steht, tragen wesentlich zur Entspannung und zum Wohlbefinden bei. Na denn, gute Nacht ... doch, Moment, eigentlich ist es noch zu früh für den sexy Sandmann!


Denn wir wollen noch etwas von euch wissen!


Bevor ihr jetzt ins Bett geht, interessiert uns eure Meinung: 

  • Glaubt ihr, dass Sex oder Selbstbefriedigung euren Schlaf wirklich verbessert? 

  • Habt ihr selbst schon erlebt, dass ihr nach einem Orgasmus besser oder tiefer einschlaft? 

  • Macht ihr überhaupt einen Unterschied zwischen Sex mit Partnerin oder Partner und Selbstbefriedigung vor dem Schlafengehen? 

  • Und ganz ehrlich: Was haltet ihr von kinky Masturbation als Einschlaf-Ritual – eher entspannend oder zu aufregend für die Nacht?
 
Wir sind auf eure Erfahrungen, Tipps und Tricks gespannt, also schreibt sie uns gern in die Kommentare!

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