Sex im Wasser ist eine in mehrfacher Hinsicht spritzige Erfahrung. Überdies gibt er der körperliche Nähe eine komplett andere Dimension: Ob Dusche, Badewanne, Pool oder Meer – das Element Wasser verändert das Empfinden bei Berührungen und die Art aller Bewegungen. Die sich daraus ergebende Mischung aus Leichtigkeit und Unberechenbarkeit hat das Potenzial für den ganz besonderen Kick. Hinzu kommt, dass die Erotik im Wasser oft spontaner abläuft als im heimischen Schlafzimmer – und auch die Atmosphäre entfaltet hier ihre ganz eigene Wirkung. Allerdings stellt einen die extrem feuchte Lust zumeist vor eine organisatorische Herausforderung, die man aber auch als prickelnden Teil des erotischen Szenarios begreifen kann. Wir werfen einen näheren Blick auf Orte, Positionen und Situationen für das nasse Abenteuer.
Warum kickt Sex im Wasser?
Ob
- Schwimmbecken,
- Meer,
- Whirlpool,
- Badewanne
- oder Dusche:
Sex im Wasser kann man an vielen Orten erleben. Schon daran wird deutlich, dass er sehr viel
Abwechslung ins Liebesleben bringen kann. In jedem Fall erkundet man seinen Körper (und natürlich den des Gegenübers) auf ganz andere Weise als im Bett oder auf der Couch. Es macht die Körper leichter, erlaubt flüssigere Bewegungen und sogar regelrecht akrobatische Stellungen, die ‚an Land‘ für die meisten Menschen undenkbar wären.
Ein zweiter, oft genannter Aspekt ist das Risiko des Erwischtwerdens. Wer das heimliche Liebesspiel an öffentliche Orte wie Meer oder Schwimmbad verlegt, ist dort schließlich nur in den seltensten Fällen allein. Trotzdem (oder gerade deswegen) gehört dieses „verbotene“ Liebesspiel bei zahlreichen Menschen zu den heißesten
Sexfantasien – die sie bei passender Gelegenheit auch gerne in die Tat umsetzen.
Die wichtigsten Zutaten kann man kurz und knapp zusammenfassen: Mit
Kreativität und Leidenschaft lässt sich das kühle Nass in einen prickelnden Ort der Lust verwandeln. Und das sind dabei die besonders beliebten Optionen:
Sex unter der Dusche: Ein Vergnügen mit Steher-Qualität
Die Zweisamkeit unter der Dusche ist ein wunderschönes Nachspiel, man kann sie aber auch als Hauptgang verstehen. Zwar sind die Möglichkeiten räumlich begrenzt, der Lust aufeinander muss das aber keinen Abbruch tun. Ideen dazu?
- Der Sex im Stehen ist hier vergleichsweise unkompliziert. Dabei positioniert sich der Partner hinter der Partnerin und dringt von dort in sie ein – ähnlich der Löffelchenstellung, allerdings in aufrechter Position.
- Lustvolle Variation: Er hebt sie hoch, dann schlingt sie ihre Beine um seine Hüfte. Die Duschwand dient dabei als Halt, vielleicht gibt es dort sogar einen fest installierten Griff. Eine gewisse Rutschgefahr bleibt trotzdem, also sollte man es lieber nicht allzu stürmisch angehen.
Sex in der Badewanne: Eher romantisch als wild?
Selbst mit einem Höchstmaß an Fantasie wird die eigene Badewanne nicht zum tropischen Strand. Als Paradies der Lust hat sie aber durchaus Potenzial, wenn man etwa durch Kerzen, passende Musik und warmes Wasser mit duftendem Badezusatz für ein entsprechendes Ambiente sorgt. Zu viel Wasser sollte aber nicht in die Wanne, damit Bewegungen nicht zur Flutwelle werden.
Und wie treibt man es hier?
Bei einer klassischen Badewanne bieten sich natürlich vor allem Stellungen an, bei denen sich beide hinter-, aber kaum oder gar nicht nebeneinander positionieren. Der Doggystyle ist also geradezu prädestiniert. Wenn das Bassin etwas mehr Platz bietet, kann man natürlich weite Teile des Kamasutra durchspielen – und feststellen, dass bereits Klassiker wie die Missionar- oder Reiterstellung im Wasser für vollkommen neue Feelings sorgen.
Übrigens kann eine Schale mit Eiswürfeln neben der Wanne für einen echten Zusatzkick sorgen: Der Kontrast von warmem Wasser und kaltem Eis auf erogenen Zonen wie Brüsten, Hals oder Bauch sorgt für prickelnde Gänsehaut.
Sex im Pool: Perfekt für so manchen Zusatzkick
Schwimmbäder, Freibäder, Whirlpools oder Hotelpools bieten viele Möglichkeiten für so heiße wie nasse
Public-Sex-Erlebnisse. Allerdings ist die Rücksicht auf andere Besucherinnen und Besucher oberstes Gebot. Am besten achtet man also auf einen abgelegenen Platz und eine ruhige Zeit, in der man den Pool ganz für sich allein hat. Es sei denn, man versteht das Risiko als
zusätzlichen Kick – oder man befindet sich im Swingerclub, wo viele sogar das gemeinsame Poolerlebnis mit anderen suchen.
In jedem Fall sollte man im Wasser stehen können, denn das ermöglicht eine Vielzahl an verschiedenen Stellungen.
- Sex im Stehen klappt im Pool problemlos.
- Im flachen Wasser funktionieren auch Stellungen wie Doggystyle, Löffelchen-, Reiter- oder Missionarsstellung.
Natürlich sollte man stets auf andere Menschen Rücksicht nehmen, also niemanden durch das wilde Treiben belästigen. Oder man versteht das Risiko als
zusätzlichen Kick …
Es gibt sogar Sextoys und Zubehör für Dusche, Pool und Badewanne
Wasserdichte Sextoys wie kleine, fernsteuerbare Vibratoren oder Vibro-Eier sind für den Sex im Wasser natürlich kein Must-have, doch gerade hier können sie sich als wahre Lust-Booster erweisen. Der besondere Clou? Per
Bluetooth oder über WLAN lässt sich die Intensität auch von außerhalb des Wassers regulieren. Selbstverständlich steht es einem frei, ob man die Toys solo, für Double Penetration im Wasser oder als
Strap-On verwenden möchte.
Zusatztipp: Mit einer spritzwassergeschützten Kamera lassen sich erotische Fotos machen – oder man kann das nasse Erlebnis sogar als
einen privaten Badewannen-Porno dauerhaft festhalten.
Sex am Strand und im Meer: So wird’s wirklich heiß
Der Sonnenuntergang am Strand gehört unbestreitbar zu den romantischsten aller Kulissen: Hier kann bereits ein leidenschaftlicher Kuss mit dem
Urlaubsflirt unvergesslich werden. Und nicht selten ist er nur der Anfang eines lustvollen Liebesspiels.
Allerdings erweist sich realer Sex am Strand in vielen Fällen ganz anders, als man es in Hollywood-Filmen oder
erotischen Geschichten sehen beziehungsweise lesen kann. Das wird schon allein daran deutlich, dass dort zwei der größten Spielverderber nie genannt werden:
Sand ist hier omnipräsent und kann im schlimmsten Fall in Körperöffnungen gelangen. Zudem ist der Geschmack von Salzwasser auf die Dauer nicht unbedingt sexy. Obendrein hat das Salz auf menschliche Schleimhäute einen nicht gerade positiven Einfluss.
Und dennoch: An einem abgeschiedenen Strandabschnitt,
wo niemand zusieht, bietet sich die gemeinsame Erfrischung im Wasser optimal an – und sorgt fast automatisch für heiße Feelings. Ein paar Aspekte zur Sicherheit sollte man dabei aber unbedingt beherzigen.
Herausforderungen, Hygiene und Schutz beim Sex im Wasser
Keine Frage: Sex im kühlen (oder auch warmen) Nass hat ein großes Lustpotenzial. Wenn man ein paar typische Knackpunkte im Blick behält, lässt sich das Erlebnis deutlich entspannter und angenehmer gestalten.
| Herausforderung |
Lösung |
|
|
| Öffentlichkeit/rechtlicher Rahmen |
In öffentlichen Bereichen kann Sex im Wasser je nach Land problematisch sein – ein kurzer Check der Regeln, wie sie etwa in Deutschland gelten, schafft Klarheit. |
| Verhütung/Schutz vor STI im Wasser |
Wasser kann Kondome zum Verrutschen bringen. Umso wichtiger ist ihr richtiger Sitz, weil eine hormonelle Verhütung zwar Schwangerschaften, nicht aber sexuell übertragbare Krankheiten verhindert. |
| Hygiene |
Chlor, Salz oder Naturgewässer können das Infektionsrisiko leicht erhöhen, weshalb ein sensibler Umgang mit der Umgebung hilft. |
| Gleitfähigkeit/Reibung |
Da das Wasser natürliche Feuchtigkeit reduziert, kann es schneller unangenehm werden. Zeit, Vorsicht und Gleitgel gleichen das aber geschickt aus. |
| Sonne und UV-Strahlung |
In der Kombination mit Wasser steigt das Risiko für Sonnenbrand deutlich, also bitte einen entsprechenden Sonnenschutz nicht vergessen. |
Und jetzt für alle, die nicht zu viel lesen, aber das Wichtigste schnell wissen wollen ...
Fragen und Antworten zum Sex im Wasser ganz kompakt
- Kann man beim Sex im Wasser schwanger werden? Ja. Allerdings ist eine Empfängnis durch schon zuvor im Wasser treibendes Fremdsperma nahezu ausgeschlossen – entgegen aller anderslautenden Gerüchte.
- Sind Kondome unter Wasser sicher? Grundsätzlich ja, aber Wasser, Chlor und Salzwasser können das Material beeinträchtigen.
- Warum trocknet Wasser beim Sex eher aus? Wasser spült den natürlichen Schutzfilm der Schleimhäute teilweise ab.
- Welche Sexstellungen funktionieren im Wasser am besten? Besonders gut eignen sich Positionen im Stehen sowie Reiter-, Löffelchen- oder Doggy-Style im flachen Wasser oder in der Badewanne.
- Welche Sextoys eignen sich für Wasser? Wasserdichte Toys aus Silikon sind ideal, etwa Vibratoren oder Couple-Toys. Gründlich reinigen nicht vergessen!
Und jetzt seid ihr dran!
Hattet ihr schon Sex unter der Dusche oder im Wasser?
Wo würdet ihr es am ehesten ausprobieren – und warum?
Und ganz ehrlich: eher romantisch oder eher wild?
Wir sind auf eure Erfahrungen und Tipps bezüglich dieses spritzigen Vergnügens sehr gespannt. Schreibt sie uns am besten in die Kommentare und wir tauschen uns mit euch darüber aus, denn wir haben in dem Zusammenhang natürlich auch das eine oder andere
sexy Erlebnis genossen …